Durch die Anfrage der Schule „Little Lever“ in Bolton hatten wir die Gelegenheit, die Arbeit der Bunten Kurve in England vorzustellen. Obwohl die Schülerinnen und Schüler erst zwölf bzw. 13 Jahre alt waren, ergab sich nach einer kurzen persönlichen Vorstellung und einem kleinen Vortrag über Diskriminierung und seine Erscheinungsformen im Fußball schnell eine spannende Diskussion über diese Problematik. Nachdem wir über rassistische und diskriminierende Vorfälle im deutschen Fußball berichtet hatten, äußerten auch die jungen Heranwachsenden ihre Erfahrungen mit Rassismus, u. a. im englischen Fußball. Der Erfolg dieses Gastauftritts in England bestätigt uns darin, dass man sich gerade über das Thema Fußball einer offenen und aktiven Zivilgesellschaft nähern kann.
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In der Nacht zum Montag ist ein Brandanschlag auf das Grünauer KOMM-Haus des Vereins für Kultur und Kommunikation verübt worden. Wie die Leipziger Volkszeitung in ihrer Onlineausgabe berichtet, schließt die Polizei einen politischen Hintergrund nicht aus. In den letzten Wochen hatten Rechtsextreme im Umfeld der soziokulturellen Begegungsstätte wiederholt mit Anfeindungen und Aufklebern Präsenz gezeigt. Die Einrichtung des städtischen Kulturamtes wird von politisch engagierten Vereinen und Initiativen genutzt.
Sollte sich bestätigen, dass der Anschlag rechtsradikal motiviert war, zeigt dies einmal mehr, wie wichtig jede Initiative gegen rechtsaußen ist.
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Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat im Rahmen des gestrigen Länderspiels Deutschland gegen England den Julius-Hirsch-Preis 2008 verliehen. Ausgezeichnet wurden das Projekt „Fußballvereine gegen Rechts“ von Jo Ecker aus Düren (1. Preis, 10 000 Euro Preisgeld) sowie die Antidiskriminierungskampagne des Fanprojekts des SV Werder Bremen (3. Preis, 4000 Euro). Den mit 6000 Euro dotierten 2. Preis erhielt die Faninitiative Bunte Kurve.