Am Montag, den 29. September 2008, wird um 12 Uhr im Geisteswissenschaftlichen Zentrum der Universität Leipzig (Beethovenstr. 15) die Ausstellung „Ballarbeit – Szenen aus Fußball und Migration“ offiziell durch den Leipziger Jugendamtsleiter Dr. Siegfried Haller eröffnet.
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Sich gegen Rassismus zu positionieren sollte dauerhafte Aufgabe eines jeden Einzelnen sein. Dies umfasst natürlich auch die handelnden Akteure in Fußballvereinen. Diese sollten dieses Prinzip sogar noch aktiver praktizieren, da sie auch eine Vorbildfunktion für andere besitzen. Umso erfreuter sind wir von der “Bunten Kurve”, dass man sich bei Chemie Leipzig ganz klar von Rassismus distanziert. Entsprechend dem Leitbild von Chemie Leipzig zeigten die Ultras von Chemie Leipzig beim letzten Heimspiel gegen Lausen III ein Transparent mit der Aufschrift “Sage nein zu Rassismus”.
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Anlässlich der diesjährigen „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ porträtiert Wolfgang Hettfleisch (Frankfurter Rundschau) in einem gut recherchierten Artikel die Arbeit der Faninitiative Bunte Kurve.
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Der Chemnitzer Ableger des Sachsen-Fernsehens berichtet auf seiner Homepage über die Strafe des DFB gegen den Chemnitzer FC aufgrund des rassistischen Verhaltens einiger seiner Fans beim Spiel gegen Türkiyemspor:
29.09. – 10.10.2008 (Wochentags 9-18 Uhr) im Foyer des Geisteswissenschaftlichen Zentrums der Universität Leipzig (GWZ)
„Wir wollten Arbeitskräfte, und es kamen Menschen“ (Max Frisch)
Eine Spurensuche: Am Anfang steht der Ball, der Ball alsWanderer über den Kontinent. Seit der Entwicklung des modernen Fußballs spielen (Ein)-Wanderer hier tragende Rollen.
Sozialer und kultureller Wandel der Zeit werden im Fußball wie unter einem Brennglas sichtbar. Ein Kennzeichen dafür ist Migration: Von der UEFA Champions League bis zur F-Jugend bilden sich verschiedene Realitäten einer multikulturell geprägten Gesellschaft ab.
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Arndt Sändig berichtet auf der Onlineplattform der Tageszeitung Junge Welt über das achte Antirassistische Stadionfest des SV Babelsberg 03:
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Während und nach der Landesligapartie zwischen dem SV Eintracht Salzwedel und dem Oscherslebener SC kam es zu rassistischen Anfeindungen seitens Salzwedeler Anhängern gegenüber einem Oscherslebener Spieler und in der Folge zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen den Spielern und Zuschauern. Ein Spieler des SV Eintracht schildert seine Eindrücke in einem Leserbrief auf Volkstimme.de.
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Nach den rassistischen Entgleißungen der rechtsextremen Gruppierung “HOONARA” im Regionalligaspiel CFC gegen Türkiyemspor verlangt der Deutsche Fußballbund jetzt höflich nach einer Stellungnahme der Himmelblauen über die Ereignisse. Der Verein hat einzig und allein mit Stadionsprecherdurchsagen, im Anschluss an die rassistischen Anfeindungen (”Berlin bleibt deutsch!” und ähnliches), reagiert. Aber scheinbar gänzlich übersehen, dass dieser Haufen einheitliche T-Shirts mit einem abgedruckten Liedtext der Naziband “Landser” getragen hat, auf denen der Berliner Verein verunglimpft wird.
Ein Glück hat der “normale” Fußballpöbel geklatscht und kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass sein Verein kein Problem mit Rechtsextremen hat - die natürlich alle von Außerhalb sind… Ein kurzer Bericht auf mdr.de.
