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Mit einer beachtenswerten Aktion setzt der VfB 09 Pößneck in Zusammenarbeit mit örtlichen Initiativen ein deutliches Zeichen gegen rassistisches Gedankengut im Fußball:
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Marcus Urban, ein ehemaliger Fußballspieler von Rot-Weiß Erfurt, berichtet für Planet Interview über sein Doppelleben als schwuler Fußballspieler. Dieses Doppelleben empfand er als derartige Qual, dass er seine Karriere frühzeitig beendete:
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Vor dem Hintergrund des Brandanschlags auf das Komm-Haus in Grünau und der Eröffnung des NPD-Büros in Lindenau haben die Diablos, die Ultragruppierung der BSG Chemie Leipzig, ein deutliches Zeichen gegen Nazis gesetzt. Durch das Spruchband “Ob in Lindenau, ob am Komm-Haus - Nazis raus!” machten die Diablos deutlich, dass Nazis überall unerwünscht sind. Gleichzeitig zeigten sie, dass Fußball nicht im luftleeren Raum stattfindet, sondern Teil der Gesellschaft ist und daher auch in diesem Bereich zivilgesellschaftliches Handeln gefragt ist. In diesem Sinne: Love Football – Hate Nazis!
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Seit einigen Wochen gibt es in Lindenau ein NPD-Büro. Nach Medienberichten häufen sich seitdem in Lindenau Übergriffe von Rechtsradikalen. Deshalb veranstaltet die Bürgerinitiative Plagwitz/Lindenau am 5. Dezember 2008 ab 18:00 Uhr auf dem Lindenauer Markt unter dem Motto “Kein NPD-Büro in Lindenau und anderswo!” eine Kundgebung. Einrichtungen des öffentlichen Lebens, Parteien, Verbände, Kirchen, Prominente und ein breites Spektrum von Bürgerinnen und Bürgern unterstützen die Kundgebung. Neben Redebeiträgen vom Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport, Heiko Rosenthal, Prof. Dr. Cornelius Weiss, Pfarrer i. R. Christian Führer, Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel und Sebastian Hartmann vom Centraltheater wird es auch ein offenes Mikrofon geben.
